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	<title>Kartographie in Diskussion</title>
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	<description>Discussion in Cartography</description>
	<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 17:32:46 +0000</pubDate>
	
	<language>en</language>
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			<item>
		<title>Erste Faktoren zur Langzeitsicherung von Geoinformation</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 16:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Jobst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Archivierung / Archiving]]></category>

		<category><![CDATA[Archivierung data-loss deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diskussion zur Sicherung der Daten basierte auf der Feststellung, dass umfassend offene Formate (und damit verbunden etablierte Standards und Normen) verwendet werden müssen. Trotzdem wird auch bei Verwendung dieser Formate mit massiven Datenverlust zu rechnen sein, da die Gefahrenquellen des Datenverlustes zunächst auf menschliche Faktoren (Unkenntnis), fehlende Beschreibungen, Software-bedingte- oder Hardware-bedingte Fehler zurückgehen.

Menschliche Faktoren
Menschliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion zur Sicherung der Daten basierte auf der Feststellung, dass umfassend offene Formate (und damit verbunden etablierte Standards und Normen) verwendet werden müssen. Trotzdem wird auch bei Verwendung dieser Formate mit massiven Datenverlust zu rechnen sein, da die Gefahrenquellen des Datenverlustes zunächst auf menschliche Faktoren (Unkenntnis), fehlende Beschreibungen, Software-bedingte- oder Hardware-bedingte Fehler zurückgehen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-8 left aligncenter" title="Archivierung" src="http://www.cartography.at/blogging/wp-content/uploads/2009/06/arch01-300x273.jpg" alt="Archivierung" width="300" height="273" /><span id="more-13"></span></p>
<h3>Menschliche Faktoren</h3>
<p>Menschliche Faktoren (Unkenntnis) betreffen vorwiegend die Verlagerung von Interessen. Beispielsweise wird ein Datensatz als unwichtig deklariert, da dieser für aktuelle Aufgaben nicht benötigt wird oder außerhalb der Zuständigkeit liegt. Die prospektive Nutzung der Daten wird nicht berücksichtigt. Die Vernichtung der Daten erfolgt oft mit Argumenten des Ressourcenmanagements. Lösungsmöglichkeit: Präzise Festlegung der Zuständigkeiten.</p>
<h3>Fehlende Beschreibungen</h3>
<p>Fehlende Beschreibungen georäumlicher Daten können nicht nur zum Verlust der zeitlichen und Nutzungs-orientierten Zuordnung sondern auch zum Verlust der georäumlichen Referenz (geodätisches Datum, Bezugssysteme, spezielle Offsets) führen. Damit wird der Geodatensatz generell unbrauchbar und geht für eine weitere Verwendung verloren. Lösungsmöglichkeit: Standards für Metadaten und Meta-Metadaten etablieren, deren Einbettung/Verknüpfung mit den Datenformaten vorsehen und entsprechende Suchalgorithmik etablieren.</p>
<h3>Software-bedingte Fehler</h3>
<p>Software-bedingte Fehler führen zu „schleichenden“ Veränderungen der ursprünglichen Daten. Bspw. wird beim Umkopieren in ein anderes Datenformat die Beschreibung/Verwendung des geodätischen Bezugs (also die interne mathematische Beschreibung der Daten) verändert und damit kann es zur Veränderung der geometrischen Lage von inhaltlichen Elementen kommen. Es ist einleuchtend, dass dieser nicht-umkehrbare Vorgang mit seinen „nicht nachvollziehbaren“ Resultaten/Fehlern zum pragmatischen Verlust des Datensatzes führt. Lösungsweg: standardisierte (möglichst offene) Datenformate für die Archivierung etablieren, um die Transformation in neue Formate zu vermeiden.</p>
<h3>Hardware-bedingte Fehler</h3>
<p>Hardware-bedingte Fehler führen meistens zur Unlesbarkeit der Datenträger und zum Verlust aller darauf befindlicher Datenbestände. Lösungsweg: Kopieren auf neue Speichermedien unter Berücksichtigung der technischen Voraussetzungen (Lesbarkeit) und erwartbaren Lebensdauer.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-10 aligncenter" title="Archivierungs-Träger" src="http://www.cartography.at/blogging/wp-content/uploads/2009/06/arch05-300x212.jpg" alt="Archivierungs-Träger" width="300" height="212" /></p>
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		<title>Selektion Archiv-würdiger Inhalte in der Geoinformation</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 15:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Jobst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Archivierung / Archiving]]></category>

		<category><![CDATA[Archivierung deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit wachsender Datenmenge in der Geoinformation und Kartografie etabliert sich die Frage nach Selektion Archiv-würdiger Inhalte gestellt: wer soll diese Auswahl vornehmen (Archive, Bibliotheken, Informatiker, Geoinformatiker, Kartographen, &#8230;) und nach welchen Kriterien soll vorgegangen werden?
Hierbei wird die Diskrepanz zwischen den fachlichen Aspekten zur Archivierung bei Archivaren, Bibliothekaren und Geo-Produzenten spürbar. Die Betroffenen haben insbesondere unterschiedliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit wachsender Datenmenge in der Geoinformation und Kartografie etabliert sich die Frage nach Selektion Archiv-würdiger Inhalte gestellt: wer soll diese Auswahl vornehmen (Archive, Bibliotheken, Informatiker, Geoinformatiker, Kartographen, &#8230;) und nach welchen Kriterien soll vorgegangen werden?</p>
<p>Hierbei wird die Diskrepanz zwischen den fachlichen Aspekten zur Archivierung bei Archivaren, Bibliothekaren und Geo-Produzenten spürbar. Die Betroffenen haben insbesondere unterschiedliche Auffassungen zum Begriff &#8220;sicherungswürdiger Inhalt&#8221;. Während eine Selektion bei den Geobasisdaten unverständlich erscheint, da diese Primärdaten die Basis und Antwort für viele Fragen darstellen, wird eine Selektion bei Geoprodukten (also resultierende Anwendungen/Karten aus den Geobasisdaten) sinnvoll sein. Hier sieht man, dass zunächst die Frage welcher Geoinhalt „archiviert“ werden soll, gelöst werden muss. Geoprodukte können mit deren Veröffentlichungsdatum, -ort und Hersteller mit einer eindeutigen Referenznummer (z.B.: ISBN) versehen werden und sind somit katalogisierbar. Ihre Aufnahme in Bibliotheken wird dadurch leicht ermöglicht. Natürlich ist in der Kompetenz der Bibliotheken der technische Aufwand zur Archivierung digitaler Produkte (mit interdisziplinärer Hilfe) abzuschätzen. Die Ablehnung zur Aufnahme in einen Katalog könnte leicht mit der Verwendung digitaler Standards, offener Quellen und Trägermedien verknüpft werden.</p>
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